Zur Digitalen Mündigkeit gehört auch, sich über das Geschäftsmodell der Anbieterinnen unserer täglich genutzten digitalen Dienste zu informieren. Kostenlose Dienste und Software (Freeware) finanzieren sich nämlich oft über Werbung (und haben damit das Ausschnüffeln unserer Daten zum Geschäft gemacht und Sie zum Produkt). Ihr Quellcode ist nicht offen und die Motivation für ihre Herstellung ist meistens geschäftlich, nicht altruistisch.

Free Software (zu Deutsch: Freie Software) hingegen wird meist mit einem freiheitlichen Gedanken im Hinterkopf geschrieben. Ausnahmen wie das Android von Google bestätigen auch hier die Regel. Bekannte Beispiele für Freie Software sind der Browser Firefox und das E-Mail-Programm Thunderbird.

Daten oder Geld? Treffen Sie eine eigene, informierte Entscheidung!

Digitalcourage wirkt. Wirken Sie mit!

Als informierte.r Kundin oder Kunde können Sie selbst entscheiden, was sie zurückgeben. Denn ob digitale Dienste oder politische Vereinsarbeit: Hinter beidem steckt in den meisten Fällen eine Menge Arbeit. Statt, wie bei vielen kostenlos verfügbaren Diensten, mit Ihren Daten dafür zu bezahlen, steigen Sie doch auf eine Gegenleistung durch Geld um und spenden Sie an Ihre Lieblingsprojekte!

Bilder: Türchengrafik: Fabian Kurz CC BY SA 4.0


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Änderungen seit 2015:
* Text gekürzt

Hinweis: Hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht, auch nicht durch unsere Empfehlungen. Programme können unentdeckte Fehler haben, und Datenschnüffeltechniken entwickeln sich weiter. Bleiben Sie wachsam!
Der Artikel ist auf dem Stand vom 24.11.2016. Sollten Sie Fehler finden, Ergänzungen haben oder Empfehlungen bei Ihnen nicht funktionieren, geben Sie uns Bescheid.