Superkräfte für die digitale Welt

„How to fight back“

Der ultimative Sammelsticker-Comic von Digitalcourage. Jetzt auf der re:publica mitmachen!
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Titelseite des Comics „How to fight back“ plus zwei Innenseiten.

In diesem Album findest du vier Geschichten vom epischen Kampf gegen die digitale Dunkelheit – und die Anleitung, was jede.r tun kann, um gegen Digitalzwang, Big Tech & Co zurückzuschlagen. Mit frei verfügbaren Superkräften! Keine Umhänge erforderlich. Nur Neugier, Offenheit, ein bisschen Mut – und die richtigen Sticker an der richtigen Stelle.

Die Aufgabe ist ganz einfach: 8 Sticker sammeln. Einkleben. Und digitale Power tanken. Die Sticker findest du auf der re:publica 2026 an vier Partnerständen von Digitalcourage. Auf jeder dieser vier Stationen wartet eine kleine Aufgabe rund um die Themen des Albums: Digitalzwang. Big Tech. Digitale Unmündigkeit. Und Datenschurken. Eben alles, was das digitale Universum zu einem dunklen, datensaugenden Ort macht. Aber keine Sorge: mit vereinten Kräften wehren wir uns!

Wer die Aufgabe löst, bekommt die Sammelbilder. Und erfährt, was wir gemeinsam für ein freieres Internet tun können. Die Zeit für digitale Held.innen ist jetzt!

Bereit? Dann an die Sticker, fertig, los. Die digitale Welt rettet sich nicht von selbst.
Wollt ihr mehr darüber erfahren, wie Digitalcourage Superkräfte bündelt?

Hier gibt’s die Infos:

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Analoge Alternativen

Digitalzwang ist längst Alltag. Fahrkartenautomaten verschwinden, Arzttermine gibt es nur noch online, Pakete landen in Stationen mit App-Verpflichtung – das ist kein Fortschritt, das ist Nötigung. Wer kein Smartphone besitzt, nicht bedienen kann oder schlicht nicht will, wird vom öffentlichen Leben ausgeschlossen.

Digitalcourage kämpft dagegen: u.a. mit einem „Digitalzwangmelder“ für Alltagserfahrungen, praktischen Übersichten wie „Deutschlandticket ohne App-Zwang“ und einer Petition, die das Recht auf ein Leben ohne Digitalzwang ins Grundgesetz bringen soll. Denn Technik soll den Menschen dienen – nicht umgekehrt.

digitalcourage.de/digitalzwang

Digitale Selbstverteidigung

Die meisten Menschen ahnen, dass sie im Netz beobachtet werden – sie wissen nur nicht, wie genau das funktioniert. Und vor allem nicht, was sie dagegen tun können. Tracking, Datenweitergabe, manipulative Apps: Das digitale Leben ist voller Fallen.

Digitalcourage zeigt, wo sie sind – und wie man ihnen ausweicht. Mit einer umfangreichen, laufend aktualisierten Seite voller konkreter Anleitungen: sichere Passwörter, datenschutzfreundliche Browser, verschlüsselte Kommunikation, alternative Betriebssysteme. Und mit einer Arbeitsgruppe, in der Menschen voneinander lernen. Schutzmaßnahmen sind nicht kompliziert – man muss nur wissen, dass es sie gibt und wie sie funktionieren.

digitalcourage.de/digitale-selbstverteidigung

Dezentralisierung

Das Internet war mal eine dezentrale Idee: viele Knoten, kein Zentrum, niemand hat die Kontrolle. Digitalcourage – damals noch als FoeBuD – war schon 1987 dabei, in den Zeiten von Mailboxen und selbst betriebenen, dezentralen und demokratischen Netzwerken. Was damals selbstverständlich war, bedeutet heute Widerstand: Inzwischen kontrolliert eine Handvoll Konzerne, wie Milliarden Menschen kommunizieren, suchen und sich informieren.

Digitalcourage lebt die Alternative vor: z.B. mit eigenen datenschutzfreundlichen Diensten wie Tor, Mastodon, Nuudel und einem zensurfreien DNS-Server. Und wir rufen monatlich zum „DI.DAY“ auf – dem Digital Independence Day, an dem wir gemeinsam auf unabhängige Dienste umziehen. Das Netz gehört uns allen.

digitalcourage.de/fediverse

Öffentlichkeit schaffen

Datenmissbrauch passiert meist im Verborgenen: in Geschäftsbedingungen, die niemand liest, in Algorithmen, die niemand versteht. Solange das so bleibt, ändert sich nichts. Öffentlichkeit zu schaffen, ist deshalb keine Nebensache – sondern Notwendigkeit.

Digitalcourage engagiert sich seit Bestehen dafür, dass die Demokratie nicht „verdatet und verkauft“ wird. Eins der wirksamsten Instrumente: die BigBrotherAwards – seit 2000 jährlich verliehen an Firmen, Behörden und Politiker.innen, die mit Überwachung und Datenmissbrauch aufgefallen sind. Die Preisverleihung findet öffentlich statt, analog und online – damit alle sie mitverfolgen können. Nominierungen sind jederzeit möglich: bigbrotherawards.de