Grid imageFabian Kurz, CC BY SA 2.0

Ab sofort haben wir wieder Praktikumsplätze frei.
Bewerben unter bewerbung@digitalcourage.de

Grid imageLisa Krammel, CC BY SA 2.0

Abwechslungsreich arbeiten und lernen – wir suchen engagierte Praktikantinnen und Praktikanten.

Ein Praktikum bei uns ist Einsatz für eine lebenswerte Welt im digitalen Zeitalter. Die Anforderungen sind vielfältig – ob Du hilfst, das Presseecho der BigBrotherAwards zu dokumentieren, bei Demovorbereitungen mit anpackst oder zu aktuellen Themen recherchierst: Wir bieten interessante Projekte, bei denen Du die unterschiedlichsten Dinge lernen (und gleichzeitig nützlich sein) kannst.

Konkret suchen wir eine Praktikantin / einen Praktikanten, die oder der gut schreiben kann, hartnäckig und sorgfältig recherchiert (on- und offline), Lust hat, das Pressearchiv zu pflegen, auch mal beim Digitalcourage-Shop mitarbeitet und bei der Veranstaltungsorganisation, PUBLIC DOMAIN und BigBrotherAwards mitzuwirken.

Welches Fach Du studierst, ist uns nicht so wichtig. Viel wichtiger sind uns Dein Interesse an Politik und Medien, insbesondere am Thema Datenschutz und Bürgerrechte, Deine Fähigkeit zum eigenständigen Arbeiten und grundlegende Computerkenntnisse.

Praktikant.in mit politischem Schwerpunkt
Zu deinen Aufgaben im Praktikum gehören: Recherchieren, Organisieren bei Veranstaltungen, Texte Redigieren und Anpacken – ob im Shop, im Büroalltag oder bei der Webseitenpflege. Du lernst alle Facetten einer vielseitigen Bürgerrechts- und Datenschutz NGO kennen.

Praktikant.in mit technischem Schwerpunkt
Zu deinen Aufgaben im Praktikum gehören: Recherche, Organisation bei Veranstaltungen und technische Projekte begleiten. Hilfe bei unserer Webseite mit Drupal. Testen von Hard- und Software für unser Projekt „Digitale Selbstverteidigung“. Oder RFID-Forschung.

 

Bewerben

Deine Bewerbung kannst Du gerne mit den üblichen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, eventuelle Arbeitsproben) per Mail (gerne auch verschlüsselt) einreichen. Und wie dann so ein Praktikum bei uns ablaufen kann, erfährst du in den Praktikumsberichten unserer ehemaligen Praktikantinnen und Praktikanten.

Wir freuen uns auf Deine Unterstützung!

Infos zum Praktikum

Ein Praktikum bei Digitalcourage sollte mindestens 2, besser 3 Monate betragen. Denn die Vorgänge sind recht komplex bei uns - und es ist ja ärgerlich, wenn jemand sich gerade gut auskennt und dann schon wieder weg ist. Je mehr jemand weiß, desto interessantere Aufgaben gibt es. Das Praktikum ist unbezahlt. Wir hoffen, dass das kein Hindernis ist. Wir bemühen uns bei Digitalcourage um einen fairen Austausch, also neben einigen Praktikantenaufgaben, die auf jeden Fall zuverlässig erledigt werden müssen, auch viele Möglichkeiten zum Erlernen neuer Fertigkeiten und eigenständiger Arbeit zu bieten.

Das haben Praktikant.innen gemacht:

Ein paar Beispiele

Happy Birthday, Digitalcourage

In diesem Jahr feiern wir unser 30-jähriges Bestehen. Zum Geburtstag wünschen wir uns viele neue Mitglieder und Dauerspenden.

Erfahrungsberichte

So war mein Praktikum bei Digitalcourage

 

Paul (Politikwissenschaften, Helmut-Schmidt-Universität Hamburg)

Wer sich für starken Datenschutz einsetzen möchte und miterleben will, wie spannend die Arbeit in einer kleinen NGO sein kann, ist bei Digitalcourage an der richtigen Stelle! Trotz viel Arbeit und knappen Zeitansätzen ist das Verhältnis der Mitarbeiter zueinander sowohl familiär als auch respektvoll und zeichnet sich dadurch aus, dass die Mitglieder auch privat befreundet sind. Schnell wurde ich in dieses Umfeld aufgenommen, und für jede Frage war stets ein Ansprechpartner vorhanden.
Auch als Praktikant bekommt man hier ein hohes Maß an Vertrauen und Verantwortung übertragen, was einen zwar fordert, aber auch ein tolles Gefühl der Wertschätzung mit sich bringt. Humorvolle Unterhaltungen und ein Austausch über die Arbeitsthemen stehen beim täglich gemeinsamen Mittagessen auf der Tagesordung! Für Leute, die an einer fairen Gestaltung der Zukunft teilnehmen möchten und sich für Politik oder digitale Themen interessieren, ist ein Praktikum bei Digitalcourage die richtige Entscheidung.

Johanna S. (Soziologie und Psychologie Uni Bielefeld):

Johanna Springhorn

Insbesondere in den Bereichen Pressearbeit, Recherche- und Textarbeit im Rahmen der Blogredaktion sowie Veranstaltungsorganisation und Durchführung sammelte ich sehr viele wertvolle Praxisinformationen und Erfahrungen. Sehr schnell hatte ich die Möglichkeit selbstständig und eigenverantwortlich an Themen zu arbeiten, was mir in besonderem Maße gefallen hat. Auf diese Weise lernte ich nicht nur viel auf der inhaltlichen Ebene dazu, sondern eignete mir auch an, wie ich unterschiedlichste Tätigkeiten angemessen strukturiere und in meinen Arbeitstag einbette. Die offene und freundliche Atmosphäre im Verein halfen mir, mich schnell in das Alltagsgeschehen einzuleben und ermunterte mich, bei Unklarheiten einfach nachzufragen.
Ein Praktikum bei Digitalcourage lohnt sich meiner Ansicht nach nicht nur für technisch versierte Personen. Auch als politisch Interessierte.r erhältst du während deines Praktikums viele neue Einblicke aus der Praxis.
Achja, der Frühling ist übrigens eine der vier spannendsten Jahreszeiten für ein Praktikum bei Digitalcourage – insbesondere, weil zu dieser Zeit die BigBrotherAwards verliehen werden ;-)

Justus (Soziologie, Uni Bremen):

Dieses Praktikum wird mit viel Liebe in Handarbeit bei besten, ausgezeichneten Menschen hergestellt. Achtung: enthält Arbeit! Kann Euphorie und Tatendrang verursachen! Kann Spuren von Herzlichkeit, Kunst, Spaß und Süßigkeiten enthalten. In dieser Produktionsstätte werden auch andere Ideen entwickelt.
Nach langer Denke der Entschluss: Praktikum bei Digitalcourage. Kurzentschlossen beworben und sehr, sehr glücklich damit! Bei Digitalcourage sind unterschiedlichste Menschen aus diversen Bereichen. Sie alle arbeiten gemeinsam in und am großen Rahmen. Bürgerrechte sind mehr als abstraktes Gefasel irgendwelcher Eierköpfe und Datenschutz ist mehr, als sich über Facebook aufzuregen und die AGBs in Statusnachrichten abzulehnen. Rahmenbau bedeutet, sich eigener, grundlegender Rechte bewusst zu werden, den eigenen Rahmen abzustecken und Gesellschaft aktiv zu gestalten. Dazu gehört zwangsweise, Dinge (und Menschen und Institutionen und und und…) zu kritisieren und etwas zu ändern – denn ein Rahmen ist kein Gatter oder Gehege! Gesellschaft gemeinsam auf Augenhöhe zu gestalten ist das Ziel. Den Inhalt vom Rahmen, den bestimmst du selbst.
Das klingt jetzt alles groß und hui, kann aber ganz einfach sein: Sich die eigene Umwelt bewusst machen, Menschen und Dinge Wertschätzen, Nett zu Mitmenschen (und Tieren) sein, Verantwortung übernehmen und Entscheidungen treffen, fundierte Kritik geben und annehmen, gemeinsam den Rahmen immer wieder neu denken und ausprobieren, sich gegenseitig mit Euphorie und Tatendrang anstecken. Das alles kannst du lernen wenn du Blumen vorm verdursten rettest, gemeinsam hitzig diskutierst und danach was kühles trinkst, handzahme Gesetzesvorhaben ließt und bissige Artikel schreibst, so wütend bist, dass du sogar ein Schild für die Demo malst, freundliche böse Briefe verschickst und dir ab und an eine Kunstausstellung anguckst.

Lisa (Political and Social Studies, Uni Würzburg)

Lisa

Ein Praktikum bei Digitalcourage ist sicherlich nicht immer einfach, doch Mühen und Anstrengungen zahlen sich am Ende aus: Umgeben von sehr herzlichen und unterschiedlichen Menschen sammelt man jede Menge Praxiserfahrungen, bessert das eigene Wissen über all die Facetten von Datenschutz und Privatsphäre auf, setzt sich mit tagespolitischen Ereignissen auseinander und erhält Einblicke in die spannende Arbeit einer NGO.
Ein großes Highlight während meiner Praktikumszeit war die Organisation der Demo „Rettet die Grundrechte“. Zuvor hinter den Kulissen die Vorbereitungen und die dabei auftretenden Schwierigkeiten mitzuerleben und das anschließende Ergebnis zu sehen, war ein aufregendes Erlebnis. Denn so sind Praktikant.innen als Teammitglieder in die Arbeit voll und ganz involviert, und Erfolge werden gemeinsam gefeiert. Aber auch den Misserfolgen stellt sich das Team und gemeinsam wird nach neuen Strategien gesucht.
Während meiner Zeit bei Digitalcourage konnte ich Recherche- und Pressearbeiten, Shopmitarbeit, Betreuung von Aktionen, aber auch Bastel- und handwerkliche Aufgaben übernehmen. Ein breites Spektrum, bei dem mir viel Verantwortung übertragen wurde, ich mich bei Problemen und Unklarheiten aber auch immer an jemanden wenden konnte. Wer jetzt Lust bekommen hat, aus dem Uni-Alltag auszubrechen, dabei interessante Persönlichkeiten zu treffen und eine lebenswerte Welt im digitale Zeitalter mitgestalten möchte, dem sei ein Praktikum bei Digitalcourage wärmstens ans Herz gelegt!

Lilli (10. Klasse, Einstein-Gymnasium Rheda-Wiedenbrück)

In den Sommerferien hatte ich neben Feriencamps und Urlaub noch eine Lücke von zwei Wochen, die ich mit einem Praktikum in einem interessanten Verein auffüllen wollte. Hierbei hat mich Digitalcourage direkt angesprochen: Datenschutz und Digitale Selbstverteidigung sind Themen, von denen ich glaube, dass sie uns auch in Zukunft noch bewegen werden. Obwohl ich nur zwei Wochen da war, habe ich eine Menge gelernt über Politik, Gesellschaft und Technik. Auch die praktische Arbeit war lehrreich: Es gab Aufgaben im und rund um das Haus, Rechercheaufgaben und viel am Computer. Die Atmosphäre war entspannt und locker. Ich hatte viele verschiedene Aufgaben und konnte von den Kolleg.innen eine Menge lernen, da ich die Gelegenheit hatte, jedem.r einmal über die Schulter zu schauen.
Leider konnte ich nicht lange genug dabei sein, um mehr von den Aktionen und Zielen des Vereins zu erfahren. Trotzdem habe ich während des Praktikums eine Menge gelernt und viel Spaß gehabt, konnte mich sinnvoll einbringen und kann es nur weiterempfehlen!

David Bergmann

David (Politikwissenschaft und Sozialwissenschaften, Uni Bielefeld):

Im Verein treffen unterschiedlichste Menschen aufeinander, die Technik und Politik kritisch durchleuchten und menschenwürdig gestalten wollen. Datenschutz wird dabei als Bürgerrechtsarbeit verstanden. Der Verein selbst sieht sich nicht als reinen „Datenschutzverein“, da er sich auch über den Datenschutz hinaus engagiert. So wurden bspw. Kampagnen für Bürgerrechte, Arbeitnehmerrechte oder gar Friedensprojekte erfolgreich mit angestoßen und entwickelt. Statt klassischer „Lobby-Arbeit“ werden dabei keine Partikularinteressen vertreten, sondern Interessen der Allgemeinheit (Stichwort: Advocacy).
Ein Praktikum bei Digitalcourage e.V. bedeutet Arbeit. Ich bekam zwar keine Vergütung, dafür aber jede Menge praktische Erfahrungen, die mir persönlich auch wichtiger sind als ein kleines Praktikumsgehalt.
Ich möchte Digitalcourage e.V. als Praktikumsgeber weiterempfehlen. Die Arbeit dort war jederzeit interessant, vielfältig und machte viel Spaß. Es herrschte eine entspannte und lockere Arbeitsatmosphäre, trotz des großen Trubels, den das Tagesgeschäft verursachte. Ich wurde freundlich in das Team integriert und mit eigenen verantwortungsvollen Aufgaben betraut.

Philipp K. (Master Interdisziplinäre Medienwissenschaft an der Uni-Bielefeld):

Über das Praktikum bei Digitalcourage kann ich zumindest sagen: Kaffee kochen war auch mal dabei! Die anderen Tätigkeiten, alles was ich in meiner Zeit gelernt habe und die Erfahrungen die ich gemacht habe, lassen sich nicht in einem so kurzen Satz zusammenfassen. Zu vielseitig und abwechslungsreich sind die Bereiche und Inhalte mit denen ich mich beschäftigen durfte. Das ich dabei auch manchmal an die Grenzen meiner Fähigkeiten und Kenntnisse gestoßen bin, sagt einiges über die hohe Qualität der Praktikumsstelle aus. Daher wird auch ein gewisser Anspruch an die Praktikanten gestellt und gleichzeitig das Vertrauen und die Unterstützung des Teams gegeben, um diesen Aufgaben gerecht zu werden. Im Idealfall hat man nicht nur inhaltlich etwas dazugewonnen, sondern auch charakterlich. Dies gilt für mein Praktikum bei Digitalcourage, denn das soziale Umfeld, das Persönliche und Menschliche, das sich „gemeinsam für eine Sache stark machen“ hat zweifelsohne auch meine sozialen Kompetenzen gestärkt. Ich bin Personen und Persönlichkeiten begegnet, habe komplexe Sachverhalte textlich aufbereitet und anderen zugänglich gemacht, sowie zu aktuellen politischen und technischen Themen recherchiert. Dabei habe ich auch die ganze Bandbreite gemeinnütziger Vereinsarbeit kennen gelernt, den organisatorischen Aufwand für Kampagnen und Infoveranstaltungen, die Gestaltung von Öffentlichkeitsmaterial oder einfach den direkten Kontakt mit Interessierten. Zudem habe ich gelernt wie flache Hierarchien, Eigenverantwortung und Engagement stärken, Potentiale der Beteiligten freisetzt und wieder bündelt und zur Kreativität und Produktivität beiträgt. Ich habe also viel gelernt in meinem Praktikum, nur im Kaffee kochen bin ich nicht besser geworden...

 

Sebastian (Politikwissenschaft/Soziologie, Uni Münster):

Während meines Praktikums im Frühjahr 2014 war ich vor allem in die Organisation der BigBrotherAwards eingebunden; eine so beeindruckende Veranstaltung, dass ich im Folgejahr gerne wieder mit angepackt habe. Praktikum bei Digitalcourage bedeutet aber nicht nur Orga-Jobs: Bei einem so komplexen und spannenden Themenbereich wie Datenschutz kann man gar nicht anders, als dabei eine Menge zu lernen. Besonders beeindruckt hat mich die entspannte und gemütliche Atmosphäre, die bei Digitalcourage eigentlich immer herrscht, selbst in den stressigeren Momenten, aber natürlich besonders dann, wenn man wieder einmal einen Grund zum Feiern hat.

Max (Germanistik und Latein, Universität Bielefeld)

Mit Datenschutz und Grundrechten haben meine Studienfächer auf den ersten Blick wenig zu tun. Bei Digitalcourage hat das aber niemanden gestört. Alle Personen, die mit Interesse, Motivation und Engagement in den Verein kommen, werden herzlich aufgenommen – denn zu tun gibt es immer genug, und zwar in verschiedensten Bereichen. Ich habe in meinem Praktikum bei Digitalcourage von Dezember 2015 bis März 2016 mehr mitgenommen, als ich hier in wenigen Sätzen beschreiben könnte. Ich habe gelernt, wie ein Verein funktioniert, mich in fremde Themen eingearbeitet, verschiedene Artikel geschrieben und mich auf einem (ebenfalls von Digitalcourage gestemmten) Kongress mit vielen Leuten darüber ausgetauscht, wie wir alle uns heute für unsere Grundrechte einsetzen können. Vor allem aber habe ich einen kritischeren Blick auf Entwicklungen der Gegenwart bekommen. Gerade darum empfehle ich ein Praktikum bei Digitalcourage dringend weiter.