Grid imageMatthias Hornung, CC BY 2.0

Unsere Arbeit lebt von Ihrer Unterstützung

Wir freuen uns über Spenden und neue Mitglieder.

Immer mehr Unternehmen schnüffeln uns aus

Suchmaschinen, soziale Netzwerke und andere „Gratis“-Dienste sammeln rund um die Uhr persönliche Daten. Daraus erstellen sie Verhaltensprofile, mit denen sie Profit machen: Die Daten werden verkauft an Versicherungen oder Werbeunternehmen. Auf diese Weise verletzten Datenkraken  an vielen Stellen unsere Persönlichkeitsrechte, in dem sie ohne Zustimmung Daten auswerten, weiterverkaufen oder auch an Geheimdienste weiterleiten. Sie rauben uns die Kontrolle über unsere Daten und schränken die freie Kommunikation im Internet ein. Sie gehen sogar soweit, dass sie behaupten zu wissen, was wir brauchen, fühlen und denken. Einige Datenkraken verdienen ihr Geld mit der Bewertung von Menschen. Dieses Vorgehen wird „Scoring“ genannt. Wer zum Beispiel im „richtigen“ Stadtteil lebt, bekommt eine Ware auf Rechnung. Eine andere Person nicht. Auch Google ist nicht neutral und zeigt personalisierte Suchergebnisse an. Datenkraken behandeln Menschen nicht gleichwertig und diskriminieren sie. Darum klärt Digitalcourage über Datenkraken auf. An besonders bissige Exemplare verleihen wir jährlich die Big-Brother-Awards.

Grundlagentexte

Hintergrund zu kommerziellen Datenkraken

Wenn wir bei Google suchen, auf Facebook posten oder mit Paypal bezahlen, nutzen wir kostenlose Dienste, die sehr viel Geld mit unsere Daten verdienen. Wir erläutern wie das Geschäft mit den Daten funktioniert.

Linksammlung zu kommerziellen Datenkraken

Auf dieser Seite haben wir Links gesammelt, die über kommerzielle Datenkraken wie Google, Facebook, Twitter, PayPal, Apple und Co. informieren.

Facebook – eine Grundsatzentscheidung

Jede Organisation steht vor der Entscheidung: „Wollen wir Facebook nutzen oder nicht?“ Facebook bedeutet eine vermeintlich größere Reichweite, vor allem aber Auslieferung vieler Daten. Wir haben eine Grundsatzentscheidung getroffen, die auch Ihnen helfen kann.

BigBrotherAwards für Datenkraken

Preisträger 2017: Bitkom

Grid imageCollage von Digitalcourage,

Bitkom erhielt 2017 den BigBrotherAward in der Kategorie „Wirtschaft“ für unkritische Promoten von Big Data und penetranter Lobbyarbeit. Die Laudatio hielt Rena Tangens.

Preisträger 2013: Google Inc.

Grid imagePatrick Barry, CC BY SA 2.0

Den BigBrotherAward 2013 in der Kategorie Globales Datensammeln erhielt Google Inc. Die Laudatio hielten Rena Tangens und padeluun.

Dankeschön für alle neuen Fördermitglieder

Wer jetzt Digitalcourage-Fördermitglied wird, bekommt unser Jahrbuch 2018 als Dankeschön geschenkt!

Preisträger 2016: Generali Versicherung

Grid imageChristiaan Colen, CC BY SA 2.0

In der Kategorie „Verbraucherschutz“ erhielt den BigBrotherAward 2016 die Generali-Versicherung für ihr Punktesystem. Die Laudatio hielt padeluun.

Preisträger 2012: Brita GmbH

Grid imageHaijme Nakano, CC BY NC 2.0

Der BigBrotherAward in der Kategorie „Wirtschaft“ ging 2012 an die Brita GmbH für ihr System schoolwater. Die Laudatio hielt padeluun.

Preisträger 2011: Facebook

Grid imageAlexander Klaus, CC BY SA 2.0

Der BigBrotherAward 2011 in der Kategorie „Kommunikation“ ging an die Facebook Deutschland GmbH.  Laudatio von Rena Tangens.

Preisträger 2015: Amazon Mechanical Turk und Upwork (vormals Elance-oDesk)

Grid imageDominik Müller, Koblenz, CC BY 2.0

Der BigBrotherAward 2015 in der Kategorie „Wirtschaft“ ging an die Crowdworking-Plattformen Amazon Mechanical Turk und Upwork (vormals Elance-oDesk) für die Einführung des digitalen Tagelöhnertums mit Arbeitsbedingungen wie in den Anfängen der Industrialisierung plus elektronische Komplettüberwachung – alles natürlich komplett „freiwillig“. Die Laudatio hielt Rena Tangens.

Preisträger 2012: Cloud

Grid imageLeena Simon, CC BY SA 2.0

Der BigBrotherAward 2012 in der Kategorie „Kommunikation“ ging an die Cloud als Trend, den Nutzerinnen und Nutzern die Kontrolle über ihre Daten zu entziehen. Laudatio von Rena Tangens.

Blogartikel

Die Preisträger der BigBrotherAwards 2016

Die BigBrotherAwards 2016 für rücksichtslosen Umgang mit Privatsphäre und Daten gingen an: „Verfassungsschutz“, change.org, Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg, Generali-Versicherung sowie IBM für das Produkt „Social Dashboard".

Smart Toys – Plüschige Drohnen?

Datenkraken machen auch vor dem Spielzimmer nicht halt. Sie dringen in die Privatsphäre von Kindern ein. Es ist die Aufgabe der Eltern, sie zu schützen.

Smart Mobility – Wohin geht die Fahrt?

„Smart Mobility“ ist mehr als „nur“ selbstfahrende Autos. In Zukunft werden wir viele unterschiedliche automatisierte und verdrahtete Verkehrsmittel nutzen. Doch was sich so klug anhört im ersten Moment, kann uns im nächsten Moment in den Graben fahren.

Wie Change.org unsere E-Mails verkauft

Die italienische Zeitung „Espresso“ hat die Preisliste der Firma Change.org (Preise zwischen 1,50 € und 85 Cent) erhalten und bei einigen Kunden nachgefragt. Change.org bewegt extrem sensible Daten, vor allem politische Überzeugungen, und ist in Deutschland Thema einer Debatte über den Schutz der Privatsphäre geworden.

Smartphone – Leitwolf unter den Smart-Pelzen

Wir schenken ihm täglich dutzende von Blicken und geben ihm sogar Streicheleinheiten: Das Smartphone ist unser ständiger Gefährte. Was wir dabei nie vergessen dürfen: Es weiß und verrät alles über unser Leben – doch wir können es zähmen.

Marktstraße 18
33602 Bielefeld

Spendenkonto
IBAN: DE66 4805 0161 0002 1297 99
BIC: SPBIDE3BXXX
Sparkasse Bielefeld