München: Alternative Apps fürs Smartphone

Ort
Jugendinformationszentrum (JIZ), Sendlinger Str. 7 (Innenhof), 80331 München
Zeit:
Montag, 20. Juli 2026, 19:15 - 21:00
Montag, 20. Juli 2026, 19:15 - 21:00

Spätestens seit 2013 und den Enthüllungen von Edward Snowden („NSA-Affäre“) ist klar: mit der Nutzung von Internet und Smartphones hinterlassen wir Spuren. Neben staatlicher Überwachung durch Geheimdienste werden von privatwirtschaftlichen Akteuren Daten gesammelt, ausgewertet, verkauft.

Vor allem Smartphones sammeln über ihre Betriebssysteme und Apps unterschiedlichste Daten über die Nutzer.innen. Eine Recherche von BR und netzpolitik.org zu den „Databroker Files“ zeigt, dass zehntausende von Apps u. a. Standortdaten sammeln. Die Daten werden von Datenhändlern über Werbe-IDs zusammengeführt und erlauben so Einblicke in Alltagsabläufe, Aufenthaltsorte und weitere sensible Details des Lebens. 

In diesem Workshop zeigen wir Möglichkeiten, die Datensammlung auf Smartphones mit Android-Betriebssystemem einzuschränken. Neben allgemeinen Tipps (Abschalten von Googles Werbe-ID, Verwendung von alternativen Suchmaschinen, Werbung über DNS- und/oder Firewall-Einstellungen reduzieren, …) wollen wir vor allem den Appstore F-Droid vorstellen und uns über die dort verfügbaren Apps austauschen. Ob für Bildbearbeitung, E-Mail, Messaging, Musik, Navigation, Podcasts, ÖPNV oder Spiele – die Apps aus dem F-Droid-Store bieten für (fast) jedes Probleme eine Lösung … und das ganz ohne Werbung oder Tracking.

Wichtig: Bringen Sie bitte ihr Gerät mit, um direkt vor Ort loszulegen! Wir unterstützen gerne, falls einmal etwas nicht auf Anhieb klappt.

Anmeldung erbeten

Schreiben Sie bitte bis spätestens Freitag, 9. Oktober 2026 eine E-Mail an: ortsgruppe@muenchen.digitalcourage.de.

Sie sind herzlich eingeladen, auch spontan vorbeizukommen – frühzeitige Anmeldungen helfen uns allerdings, die Zahl der Interessierten besser einzuschätzen.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Wir freuen uns über Spenden für unsere ehrenamtliche Arbeit.