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Lesen gegen Überwachung

Was haben Bücher mit Überwachung zu tun? Mehr, als man denkt. Ein Rückblick auf ein besonderes Projekt.
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Aus Nullen und Einsen das Bild von Edward Snowden nase abwärts in schwarz-weiß. Dafürber der Schirftzug "Lesen gegen Überwachung".

„Lesen gegen Überwachung“ entstand nach den Enthüllungen von Edward Snowden. Die Idee war einfach: Menschen kommen zusammen, lesen Sachtexte und Literatur zum Thema Überwachung und diskutieren darüber. Ob in Cafés, Bibliotheken, Schulen, Vereinen oder im privaten Wohnzimmer – bundesweit fanden Lesungen statt, die das Thema Überwachung aus den Nachrichten in den Alltag holten.

Das Projekt wollte zeigen, dass Überwachung nicht nur eine technische oder politische Frage ist, sondern auch eine kulturelle und gesellschaftliche. Dazu wurden Lesungen organisiert, Literaturempfehlungen gesammelt und Materialien zur Verfügung gestellt.

Derzeit führen wir das Projekt nicht weiter. Die Inhalte dieser Website bleiben jedoch als Archiv erhalten – als Erinnerung an eine Zeit, in der viele Menschen gemeinsam über Freiheit, Privatsphäre und die Folgen von Überwachung ins Gespräch gekommen sind. Und vielleicht aktivieren wir es ja irgendwann mal wieder.

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