Bürger- und Menschenrechtsorganisationen aus der ganzen Welt fordern heute unsere Rechte ein. Die Electronic Frontier Foundation hat diesen Tag zum 'day we fight back' erklärt. Zusammen mit der Digitalen Gesellschaft machen auch wir uns für die 13 Prinzipien stark.

Der Überwachungsskandal reißt nicht ab und die Empörung kocht mittlerweile in vielen Staaten hoch. Nicht nur in Deutschland, wo wir vergangene Woche Strafanzeige gestellt haben. Weltweit fordern heute Bürger- und Menschenrechtsorganisationen ein Ende der massenhaften, anlasslosen Überwachung. Zentrales Thema der Proteste ist es auch, die 13 Prinzipien endlich weltweit konsequent umzusetzen. Sie verhindern eine unbegründete Überwachung. Denn schließlich, ist es unser Internet, wie es auf der Kampagnenseite heißt:

Das ist unser Internet, voller Daten über unser Leben. Es hat verändert, wie wir kommunizieren, veröffentlichen und Dinge erschaffen. Regierungen sollen ihre Macht nicht einsetzen, um uns auszuspionieren und zu kontrollieren. Firmen müssen Ihre Benutzer vor Überwachung schützen.

Unterstützt wird die Aktion von vielen Hundert Organisationen: Privacy International, Access, Asociacion por los Derechos Civiles, PEN International und über 5000 Webseiten, darunter Mozilla und BoingBoing. Mit den Aktionen wird auch an die erfolgreichen ACTA-Proteste erinnert, die ebenfalls ein weltweites Echo hervorriefen und das undemokratische Freihandelsabkommen schließlich zu Fall brachten.

Wer den Protest unterstützen möchte, findet dazu auf der Kampagnenseite zahlreiche Anregungen und Hilfestellungen, von Bannern für die eigene Website oder zur Verbreitung über soziale Medien bis hin zu Argumenten für die Ansprache von Abgeordneten und Regierungsvertretern. Unter dem Hasthtag #stopthensa laufen schon seit Tagen die Protesttweets auf.

Von vielen Abgeordneten weiß man ja, dass sie twittern. Aber um sie garantiert zu erreichen: Schreiben Sie Ihnen. Oder rufen Sie an. Fordern Sie Ihren Abgeordneten deshalb noch heute auf, sich für die 13 Prinzipien stark zu machen und sich gegen Überwachung auszusprechen.

Veröffentlicht am 11.02.2014

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