Warum geben Nutzerinnen und Nutzer in sozialen Netzwerken persönliche Informationen über sich preis, obwohl doch bekannt ist, dass das „irgendwie nicht so toll“ ist?

Medien und wirtschaftsnahe Wissenschaftler behaupten: „Internetnutzer sagen zwar, dass ihnen Privatsphäre wichtig sei, aber verhalten sich nicht entsprechend.“ Doch verhalten sich Nutzerinnen und Nutzer wirklich so widersprüchlich? Viele bemühen sich, kompetent mit den eigenen Daten umzugehen. Aber lassen ihnen die technische Komplexität und das Geschäftsmodell der Betreiber überhaupt eine Chance?

Luise Papendorf hat an der Universität Bielefeld Diplom-Soziologie studiert. Im Rahmen ihrer Promotion erforscht sie den Umgang mit persönlichen Informationen in sozialen Netzwerken.


Sonntag, 1. Dezember 2013 ab 15:00 Uhr im Bunker Ulmenwall.
Ende gegen 18 Uhr, Eintritt 5 Euro, für alle unter 18 Jahren frei.


(Bild: © Alexander Klaus / PIXELIO)