Am vergangenen Samstag fanden in Washington, D.C. und in vielen Deutschen Städten erneut Demonstrationen gegen die Überwachung statt.

„Thank you Edward Snowden“, „Unplug BigBrother“ oder „Restore the Fourth“, also den vierten Verfassungszusatz der USA wiederherzustellen, waren die Forderungen auf bunten Plakaten vom vergangenen Samstag. 12 Jahre nach Unterzeichnung des Patriot Acts demonstrierten gut 5000 Amerikanerinnen und Amerikaner in Washington gegen die Massenüberwachung der Geheimdienste.

Manon Ress, von Knowledge Ecology International, sagte dazu während der Demo:

Without considering the longer term consequences, the USA, in collaboration with many other governments, is creating to architecture for a police state.

Die Reden drehten sich – wie schon auf der Freiheit statt Angst – auch um die Unterstützung für Edward Snowden. Im Vorfeld hatte die EFF dieses Video veröffentlicht, darin riefen auch viele Prominente und frühere Whistleblower mit Verweis auf Edward Snowden zur Demo auf.

Unterstützt wurden die amerikanischen Aktivisten auch in vielen Städten in Deutschland. Hier demonstrierten insgesamt mehrere Tausend Menschen, unter anderem in Köln und München.

(Foto: Manon Ress)

Veröffentlicht am 28.10.2013

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