Digitalcourage-Ortsgruppe München: Bericht zur Reaktion von Security-Firmen auf Datenschutz-Aktivist.innen, „Safe Habor“ und Edward Snowden auf der it-sa in Nürnberg:

Auf der it-sa, „IT-Security Messe und Kongress“ in Nürnberg, trifft sich alles, was im Bereich IT-Security Rang und Namen hat – und was sich auf die Fahnen schreibt, Unternehmen zu schützen, vor Cyber-Angriffen und Wirtschaftsspionage. Was allerdings weniger thematisiert wird, ist der Datenschutz, denn damit nimmt's nicht nur so manche US-Firma nicht so genau. Insofern waren wir mit unserem Digitalcourage-Stand – und unserer Datenkrake – ein richtiger Exot und auch ein kleiner Stolperstein in der Welt der „professionellen Datensicherheit“.

Viel Lob für unseren Stand

Zu unserer Freude nahmen aber viele Messebesucher.innen und auch Firmen unser Thema mit Begeisterung auf: „Super, dass Ihr da seid“, „Klasse, mal ein anderer Stand“. „Das ist ein wirklich wichtiges Thema“ oder „Mal jemand, der nichts verkaufen will“, lauteten die Kommentare, die unser Stand-Team nicht nur einmal hörten.

Hurra, Safe Harbor ist gekippt

Hingucker war eindeutig natürlich unsere Datenkrake, aber auch unser spontan gemaltes Schild „Hurra, Safe Harbor ist gekippt“. Wohl beides veranlasste das Kamerateam des Bayerischen Rundfunks uns eine Stippvisite abzustatten und uns in ihren Bericht über die it-sa aufzunehmen.

Snowden zugeschaltet

Edward Snowden hielt die keynote der it-sa 2015 und Hartmut Goebel von Digitalcourage München nahm die Gelegenheit war, ihm von unserer Aktion „1 Million Aufkleber für Snowden“ zu berichten. Snowden lächelte und schien hocherfreut über unsere Arbeit.

Bis zum nächsten Jahr

Wir sind stolz – und wir hoffen natürlich, dass wir nächstes Jahr wieder dabei sind.
Dank übrigens an die Messe Nürnberg, die uns die Präsenz zu einem Sonder-NGO-Preis überlassen haben!

Digitalcourage CC BY SA 2.0

Veröffentlicht am 17.10.2015

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