Wir haben den RFID-Protest wieder auf die Straße gebracht. Im vergangenen Jahr hatten wir vor Gerry Weber in Bielefeld gezeigt, dass die Schnüffelchips in Markenklamotten eine Gefahr für die Privatsphäre sind. Diesmal war Hannover dran – und der Bayrische Rundfunk (BR) live dabei.

Wir haben in der vergangenen Woche unser RFID-Lesegerät in den ICE eingeladen, sind nach Hannover gefahren und haben dort in der Fußgängerzone bei Minusgraden über die Gefahren von RFID-Tags in Kleidung aufgeklärt. Die BR-Sendung "Geld und Leben" war mit uns in Hannover und wird einen Beitrag darüber im Bayrischen Rundfunk senden:

Am 28. Februar 2013 um 19.00 Uhr. "Geld und Leben" auf Bayern 3

Bei unserer Aktion haben wir festgestellt, dass Verbraucherinnen und Verbraucher immer noch nicht über die Wanzen, die sie in jedem Kleidungsstück mit sich herumtragen, informiert werden. Auch dieses Mal gab es erstaunte Gesichter und erboste Meinungen über die Täuschung, der sich die Passanten von Seiten der Firmen ausgesetzt sahen. Denn niemand ist an der Kasse auf die RFID-Chips hingewiesen worden. Mühelos konnten wir mehrmals die Chips auslesen und so Passanten wiedererkennen. Oder auch sagen, wie viele Kleidungsstücke sich da in der Einkaufstüte verbargen.

Veröffentlicht am 24.02.2013

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