Edward Snowden hat sehr viel Mut bewiesen – vielmehr als die Bundesregierung, die sich mit lauen Erklärungen der USA abspeisen lässt. Er hat sein bisheriges Leben dafür aufgegeben, uns über die Machenschaften der Geheimdienste zu informieren und wird so schnell nicht wieder zurück in seine Heimat reisen können. Lassen wir seinen Mut nicht unbelohnt.

Gemeinsam mit Campact fordern wir: Asyl für Edward Snowden in Deutschland! Über 160.000 Menschen haben sich dieser Forderung schon angeschlossen. Am Montag wollen wir diese Unterschriften an die Vorsitzenden der Bundestagsfraktionen übergeben.

Am selben Tag findet im Parlament eine Sondersitzung zum Abhörskandal statt. Falls sich der Bundestag dazu einigen kann, einen Ausschuss zu bilden, könnte auch Edward Snowden aussagen und damit nach Deutschland geladen werden. Wie wäre es dann mit einem Zeugenschutzprogramm für ihn? Sobald er sich auf deutschem Boden befindet, könnte er auch einen Antrag auf Asyl stellen.

Deshalb sagen wir am Montag vor dem Bundestag: „Welcome to Germany, Edward Snowden!“ Seien Sie dabei!

Kommen Sie zur Aktion!

Zeit: Montag, 18. November 2013, 12.30 Uhr
Ort: vor dem Bundestag (Westseite), Platz der Republik 1, 11011 Berlin ‎
Hier auf dem Stadtplan.

Bringen Sie gerne ein selbst gestaltetes Plakat mit, damit unser Protest vielfältig wird – und leiten Sie diesen Aufruf an Freundinnen, Freunde und Bekannte weiter und laden Sie sie ein, ebenfalls zur Aktion zu kommen.

Hier stand ursprünglich, dass am Montag ein Sonderausschuss eingesetzt werden würde. Jörn Pohl wies uns darauf hin, dass dem nicht so ist, sondern (auf Antrag der Grünen) eine Sondersitzung des Bundestags stattfindet. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

(Bild: Plakate von Edward Snowden auf der StopWatchingUS am 27. Oktober 2013 in Berlin, Flickr MW238 cc-by-sa 2.0)

Veröffentlicht am 15.11.2013

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