Durch digitale und vernetzte Anzeige- und Bediensysteme fallen beim Fahren in neuen Autos zahlreiche Daten an – und die wecken Begehrlichkeiten. Deshalb haben wir 1. April Fantasie-Strafzettel vom „Zentralen Ortungsamt“ verteilt. Diese warnen vor der Verdatung und anlasslosen Überwachung von Autofahrerinnen.

Mitmachen: Jetzt Knöllchen im Digitalcourage-Shop bestellen.
Ihr könnt Teil der Aktion sein – und gleichzeitig die Kampagnen und Aktionen von Digitalcourage finanziell unterstützen.

Durch einen Fantasie-Strafzettel vom „Zentralen Ortungsamt“ werden Autofahrer darauf hingewiesen, dass sie „im georteten Verkehr gegen die Ortungsvorschriften verstoßen“ haben. Ihnen werden Vergehen vorgeworfen, wie zum Beispiel das Abweichen von der emissionsärmsten Route. Die Autofahrer haben Glück – noch gibt es diese Vergehen nicht. Wir wollen dafür sorgen, dass das auch so bleibt. Deshalb verweisen unsere „Strafzettel“ auf die Website des Zentralen Ortungsamts. Dort klären wir auf, warum wir uns jetzt wehren müssen, damit sich alle Verkehrsteilnehmer weiterhin frei und unbeobachtet bewegen können. So machen wir auf die Gefahren zentraler Datensammlungen durch Unternehmen und staatliche Stellen aufmerksam.
Bilder von der Aktion folgen.

Digitalcourage, CC BY SA 2.0

Datum: 01.04.2018

Text: Jan Niemüller & Kerstin Demuth

Leena Simon, CC BY SA 2.0

Über Uns

Digitalcourage e.V. engagiert sich seit 1987 für Grundrechte, Datenschutz und eine lebenswerte Welt im digitalen Zeitalter. Wir sind technikaffin, doch wir wehren uns dagegen, dass unsere Demokratie „verdatet und verkauft“ wird. Seit 2000 verleihen wir die BigBrotherAwards. Digitalcourage ist gemeinnützig, finanziert sich durch Spenden und lebt von viel freiwilliger Arbeit. Mehr zu unserer Arbeit.

Veröffentlicht am 01.04.2018

Marktstraße 18
33602 Bielefeld

Spendenkonto
IBAN: DE66 4805 0161 0002 1297 99
BIC: SPBIDE3BXXX
Sparkasse Bielefeld