Datenkraken

Ausstellung: Menschen, Kabel, Datenströme

Wie unser Alltag von Informations- und Kommunikationsnetzen geprägt ist, lässt sich bald in Berlin erkunden: In der Ausstellung „Das Netz. Menschen, Kabel, Datenströme“ stellt das Deutsche Technikmuseum ab dem 09. September 2015 auch unsere Datenkrake Otto aus.

Unter Generalverdacht: Funkzellenabfragen

Mit Funkzellenabfragen sollen Straftaten aufgeklärt werden. Die Erfolge sind umstritten, dafür ist der Schaden an unseren Grundrechten groß: Durch Funkzellenanfragen werden millionenfach unbeteiligte Personen ausgespäht.

Netzbetreiber AT&T half NSA bei Spionage

Aus Dokumenten, die Edward Snowden an die Öffentlichkeit gebracht hat, geht hervor, dass der US-Netzbetreiber AT&T im großen Stil der NSA-Spionage zugearbeitet hat – über das gesetzlich Erzwungene hinaus.

Windows 10? Nein Danke.

Das neue Windows 10 hat einiges zu bieten: mehr Gier nach Daten, eindeutige Identifizierung durch Werbe-IDs und vieles mehr. Wir sagen: „Nein Danke – zu gefährlich.“

Digitale Privatsphäre: Rena Tangens im Interview

Rena Tangens, Digitalcourage Gründungsvorstand und Persönlichkeit des Verbraucherschutzes 2015 ist zu Gast in der WDR 5 Kultursendung Scala. Ein Gespräch über den Kampf um eine digitale Privatsphäre.

Überwachung: Das tödliche Geschäft von Palantir

Palantir Technologies liefert Überwachung gegen Geld. Kunden sind Geheimdienste und Konzerne. Details der kommerziell-staatlichen Überwachung werden geheim gehalten. Bekannt ist: Das Geschäft ist tödlich und SAP und BND machen mit.

Big Data: Wer kontrolliert wen? Video vom Kirchentag

Thomas de Maizière, Sarah Spiekermann und Thilo Weichert haben auf dem Kirchentag 2015 über Datenschutz diskutiert. Wir haben eine Resolution zum EU-Datenschutz und den BigBrotherAward für Thomas de Maizière auf das Podium gebracht. Schauen Sie sich das Video an.

Facebook – eine Grundsatzentscheidung

Jede Organisation steht vor der Entscheidung: „Wollen wir Facebook nutzen oder nicht?“ Facebook bedeutet eine vermeintlich größere Reichweite, vor allem aber Auslieferung vieler Daten. Wir haben eine Grundsatzentscheidung getroffen, die auch Ihnen helfen kann.

Hintergrund zu kommerziellen Datenkraken

Wenn wir bei Google suchen, auf Facebook posten oder mit Paypal bezahlen, nutzen wir kostenlose Dienste, die sehr viel Geld mit unsere Daten verdienen. Wir erläutern wie das Geschäft mit den Daten funktioniert.

Das Datenspiel: padeluun im 1live Talk

Am Mittwoch, 13. Mai 2015 um 23 Uhr ist padeluun auf 1live zum Thema Kontrollverlust von Daten im Live-Gespräch. Die Sendung ist Teil des WDR-Projekts „Supernerds. Ein Überwachungsabend“.

Linksammlung zu kommerziellen Datenkraken

Auf dieser Seite haben wir Links gesammelt, die über kommerzielle Datenkraken wie Google, Facebook, Twitter, PayPal, Apple und Co. informieren.

BigBrotherAwards: Die Preisträger

Die BigBrotherAwards 2015 sind verliehen. Zu den sechs Preisträgern gehören unter anderem der BND und das Innenministerium. Wofür eigentlich? Die Begründungen der Jurymitglieder.

BigBrotherAwards in den Medien

Die BigBrotherAwards 2015 gingen an: Amazon, BND, Elance-oDesk, "Hello Barbie“, Gesundheitsminister Gröhe, Innenminister de Maizière und den Neusprech-Award bekam der Begriff „Digitale Spurensicherung“. Ein Blick in die Medien.

Überwachung: Europa gegen Facebook

Facebook beteiligt sich an der Überwachung durch Geheimdienste und hebelt damit Datenschutz und Grundrechte aus. Europa sieht dabei tatenlos zu. Darum ist der Jurist und Aktivist Max Schrems vor den Europäischen Gerichtshof gezogen.

Datenschutz ist Verbraucherschutz

Am 15. März ist Weltverbrauchertag. Ob soziale Netzwerke, Handelsverträge oder auch Waren im Einzelhandel - wir engagieren uns! Menschen müssen auch in der digitalen Welt selbstbestimmt entscheiden können. Datenschutz ist Verbraucherschutz. Warum? Das lesen Sie hier.

Unterlassungsverfahren gegen Facebook

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat gegen Facebook erneut ein Unterlassungsverfahren wegen zahlreicher Rechtsverstöße eingeleitet und das Unternehmen am 23. Februar 2015 abgemahnt. Nach Auffassung des vzbv verstoßen insgesamt 19 Klauseln aus den Nutzungsbedingungen und der Datenrichtlinie gegen geltendes Recht.

Bargeldlos zahlen – dank NFC und RFID auch bald trackbar

Seitdem Apple angekündigt hat, dass man mit dem neuen iPhone und der Apple Watch auch bezahlen kann, könnte bargeldloses Bezahlen einen neuen Schub bekommen. Aber: Wie sieht es mit dem Datenschutz aus?

Politische Arbeit ohne Datenkraken

Praktisch und lehreich - das Datenschutzseminar beim Mediensommer in Hattingen hat nicht nur Vergnügen bereitet, sondern lieferte auch vorzeigbare Ergebnisse - die Beispiel geben, für NGOs (Non Governmental Organisations) und Vereine.

Facebooks Stimmungskiller

Es war ein einfaches Experiment, das Facebook in Zusammenarbeit mit Forschern verschiedener Universitäten durchgeführt hat: Sind Stimmungen ansteckend? Und doch hat das soziale Netzwerk seine Nutzerinnen und Nutzer entgegen aller ethischen Regeln behandelt.

Facebook vor Gericht – ab zum EuGH

Weil die irische Datenschutzbehörde untätig blieb und nicht gegen Facebooks Verstrickungen im Prism-Programm der USA tätig werden wolle, hatte Max Schrems im April diesen Jahres Klage vor dem irischen High Court eingereicht. Dieser hat nun entschieden.

EuGH-Urteil zum Recht auf Vergessenwerden

In der vergangenen Woche hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) geurteilt, dass das Recht auf Vergessenwerden auch von Google umgesetzt werden muss. Es hagelt Lob und Kritik.

Bundesregierung kündigt No-Spy-Klausel bei IT-Auftragsvergabe an

Bei der Verleihung des BigBrotherAward an CSC hatte Digitalcourage von den Bundesministerien die Kündigung des Rahmenvertrages mit CSC und eine Änderung der Vergaberichtlinien gefordert. Jetzt gibt es immerhin eine Absichtserklärung der Bundesregierung für zukünftige Vergabe von IT-Aufträgen.

Google übernimmt Nest Labs – und öffnet sich so die Tür in unsere Schlafzimmer

Pressemitteilung vom 7. Mai 2014

Google übernimmt Nest Labs – und öffnet sich so die Tür in unsere Schlafzimmer

(7. Mai 2014) – Bielefeld. Könnte Google bald wissen, wann Sie zu Hause sind, wann Sie die Heizung hochdrehen und wann bei Ihnen der Toast anbrennt?

Im Januar diesen Jahres übernahm Google Inc. das Unternehmen „Nest Labs“ für 3,2 Milliarden US-Dollar. Googles Tochterunternehmen Google Ventures war bereits zuvor ein wichtiger Investor der Nest Labs, die 2010 von Tony Fadell und Matt Rogers gegründet wurden. Der übernommene Konzern produziert hochwertige Rauchmelder und „Luxus-“Thermostate, die beispielsweise Daten über die Heiz-Gewohnheiten ihrer Nutzer sammeln.

Die datensammelnden Sensoren sind da, und Nest-Chef Tony Fadell schließt eine Änderung der Datenschutzbestimmungen nicht aus. Bisher wird versichert, dass die Daten nur zur Verbesserung der eigenen Produkte und Dienstleistungen genutzt werden. Aber gehören Nests Dienstleistungen nicht jetzt auch Google? Es ist leicht vorstellbar, dass das Nutzen der Daten zu Googles eigenen Zwecken mit dieser Formulierung ebenso gut abgedeckt ist.

Wenn es soweit ist, muss Google nur noch ihre vorhandenen Daten von Android-Geräten und Google-Konten mit den neu erworbenen Nest-Daten kombinieren und hat noch ausführlichere Daten über unseren Tagesablauf, unser Verhalten und unsere Gewohnheiten. Bereits 2013 verlieh die Jury der BigBrotherAwards, die Digitalcourage e.V. seit 14 Jahren veranstaltet, den Negativpreis in der Kategorie „Globales Datensammeln“ an Google Inc. In der Begründung von Laudatorin Rena Tangens heißt es: „[...] der Konzern selbst, sein globales, allumfassendes Datensammeln, die Ausforschung der Nutzerinnen und Nutzer als Wesenskern seines Geschäftsmodells und sein de facto Monopol – das ist das Problem.“

Dass Googles Datensammel-Wut längst nicht auf das Internet und den Smartphone-Bereich beschränkt ist - und das Problem stetig weiter wächst - zeigt sich auch in dieser aktuellen Entwicklung. Da dieser Eroberungs-Feldzug nicht ungehindert so weiter gehen darf, fordern wir Google auf, mit diesem Privacy-Theater aufzuhören! Dazu reicht es nicht, wenn Google "überwachungsfreie Räume" selbst schafft und zur Verfügung stellt. Zu diesem Zynismus muss es die Alternative echter Privatsphäre geben, über die alle Menschen selbst entscheiden können. Wir bleiben - wie in der Laudatio der BigBrotherAwards 2013 - dabei: Google muss zerschlagen werden!

Auf dem netzpolitischen Event re:publica in Berlin stellt Google ihr Projekt Google Nest vor, das weitere Anmaßungen für die Privatheit aller Menschen bedeutet. (Mittwoch, 15 Uhr, Stage 1)

Programm der re:publica - Veranstaltung zu Google Nest

Beitrag von heise.de zu Googles Übernahme der Nest Labs

Girogo: Sparkassen verwanzen ihre Bankkarten

„Schneller Zahlen als ihr Schatten“, so werben die Sparkassen auf ihrer Internetseite für das Bezahlsystem namens girogo. Dass auch Ihre Daten schneller weg sein könnten als Ihr Schatten, wird von den Sparkassen verschwiegen. Gastbeitrag von Alexander Nagel.

BigBrotherAward-Preisträger CSC macht auch IT für NRW

Vergangenen Samstag hat die Firma CSC mit all ihren Tochterfirmen einen BigBrotherAward bekommen – seit heute wissen wir dank einer Anfrage der Piraten im Landtag, dass die Firma auch in Nordrhein-Westfalen an kritischer Infrastruktur beteiligt war. Die Landesregierung sieht darin kein Problem.

BigBrotherAwards – Blick hinter die Kulissen

Wenn in Bielefeld die Verleihungsgala der BigBrotherAwards stattfindet, ist der Löwenanteil der Arbeit längst geschafft. Was alles zur Organisation einer solchen Veranstaltung dazu gehört, haben wir für Sie einmal zusammengefasst.

Nach dem Kauf durch Facebook: Alternativen zu Whatsapp

Für rund 14 Milliarden Euro kauft die blaue Datenkrake Facebook den Smartphone-Messenger Whatsapp. Dort sind weltweit mehr als 400 Millionen Nutzern aktiv, aber durch Sicherheit ist Whatsapp schon in den letzten Jahren nicht aufgefallen. Wir stellen Alternativen vor.

Der Datenmarkt – Einkaufen mit Facebookfotos

Dienste wie Facebook und Google bezahlen wir mit unseren Daten – das ist inzwischen jedem klar. Einen Schritt weiter geht das Kunstprojekt von Florian Dohmann, Maximilian Hoch und Manuel Urbanke: Im Datenmarkt bezahlt man ganz handfeste Dinge des täglichen Lebens mit seinen Facebook-Daten.

Google verliert vor Gericht

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat den Internetgiganten erfolgreich verklagt. Damit sind 25 verschiedene Klauseln der Datenschutzerklärung und Nutzungsbedingungen rechtswidrig.

Public Domain 164 – Privacy Paradox

1. Dezember 2013 in Bielefeld
Warum geben Nutzerinnen und Nutzer in sozialen Netzwerken persönliche Informationen über sich preis, obwohl doch bekannt ist, dass das „irgendwie nicht so toll“ ist?

BigBrotherAwards 2013: Google

Den BigBrotherAward 2013 in der Kategorie Globales Datensammeln erhielt Google Inc. Die Laudatio hielten Rena Tangens und padeluun.

BigBrotherAward 2013: Apple

Den BigBrotherAward 2013 in der Kategorie „Arbeitswelt“ erhielt die Apple Retail Germany GmbH in München. Die Laudatio hielt Peter Wedde.

Abmahnung an Google

Heute hat der vzbv Google abgemahnt. Google ist nur über ein Kontaktformular zu erreichen, nicht aber – wie es deutsche Gesetze vorsehen – per E-Mail. Nachrichten, Beschwerden, Verbesserungen und Anfragen, „die unter dieser E-Mail-Adresse support-de@google.com eingehen,“ können, so Google, „nicht gelesen und zur Kenntnis genommen werden“.

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