Vorratsdatenspeicherung

Jamaika-Appell: Vorratsdatenspeicherung beenden!

Jamaika-Appell an FDP und Bündnis 90/Die Grünen: flächendeckende und verdachtsunabhängige Überwachung von Telefonen und Computern durch die Vorratsdatenspeicherung beenden!

Vorratsdatenspeicherung: Welche Provider speichern nicht?

Speichert Ihr Anbieter Ihre Telefon- und Internetverbindungen? Einige speichern, andere nicht, denn die Pflicht zum Speichern ist vorerst ausgesetzt – es herrscht Unklarheit. Wir listen 107 Provider (Update vom 7.10.2017) auf, die nicht speichern. Ist Ihrer dabei?

Protest: Weg mit Vorratsdatenspeicherung! (Do. 29. Juni 2017, Berlin)

Am Samstag, 1. Juli 2017 beginnt die Vorratsdatenspeicherung: Die Bundesnetzagentur hat verkündet, dass Provider, die nicht speichern, straffrei bleiben. Jetzt muss die Große Koalition einlenken und das Gesetz einstampfen! Wir demonstrieren am Donnerstag, 29. Juni 2017 in Berlin vor dem Bundestag.

„Vorratsdatenspeicherung verstößt gegen EU-Recht“ und wird dennoch kommen

Am Donnerstag, 22. Juni 2017 hat das Oberverwaltungsgericht NRW die Vorratsdatenspeicherung für unzulässig erklärt. Das heißt aber zunächst nur, dass der Provider SpaceNet nicht speichern muss. Wir forden alle Provider auf zu klagen und protestieren am 29. Juni 2017 in Berlin!

Warum ist die Vorratsdatenspeicherung gefährlich?

Auch Du bist von der Überwachung durch Vorratsdatenspeicherung (VDS) betroffen, wir alle sind betroffen, aber vor allem: Die Demokratie und unsere Freiheit sind in Gefahr. Denn die VDS ist ein massiver Eingriff in die Grundrechte.

Vorratsdatenspeicherung ab 1. Juli 2017 – Was tun?!

Ab 1. Juli 2017 beginnt die Vorratsdatenspeicherung: Telefon- und Internetnutzung von allen Menschen in Deutschland wird überwacht. Wir klären die wichtigsten Fragen in einer dreiteiligen Artikelserie. Dieser Artikel erklärt, wie ihr im VDS-Zeitalter kommunizieren könnt.

Überwachungsgesetze – im Dutzend chilliger?

In den letzten Wochen hat sich die Große Koalition noch einmal mächtig ins Zeug gelegt. Bis in die frühen Morgenstunden wurde im Minutentakt eine gesetzliche Ungeheuerlichkeit nach der anderen durchgewunken. Hier der Überblick.

Bundestagsgutachten: Vorratsdatenspeicherung verstößt gegen EU-Recht

Ein aktuelles Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages sagt: Das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung verstößt gegen die Vorgaben des Europäischen Gerichtshofs. Das bestätigt unsere Auffassung – und das heißt: Unsere Verfassungsbeschwerde hat gute Aussicht auf Erfolg.

Deutsche Vorratsdatenspeicherung nach EuGH-Urteil nicht haltbar

EU-Gerichtshof hat geurteilt: Anlasslose und massenhafte Vorratsdatenspeicherung ist illegal. Unterstützen Sie unsere Verfassungsbeschwerde gegen die deutsche Vorratsdatenspeicherung, damit auch die Herren Innen- und Justizminister das endlich verstehen!

FAQ zum Online-Appell "Rettet den Datenschutz in Deutschland"

Frage: Wie haltet Ihr es mit dem Datenschutz. Warum muss ich soviele Daten bei Euch eintragen??

Antwort:

  • Ihr Name, Ihre Adresse und das Datum der Mitzeichnung werden von Digitalcourage gespeichert, um sicherzustellen, dass echte Personen unterschreiben, und damit unser politisches Gewicht erhöht wird.
  • Die E-Mail-Adresse brauchen wir für die Verifizierung Ihres Eintrags.
  • Ihre E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht und auch nicht weitergegeben.
  • Eine langfristige Speicherung Ihrer Adresse erfolgt nur dann, wenn Sie aktiv unsere Infos zu dieser und weiteren Aktionen bestellen.
  • Falls Sie spenden, übermitteln wir für den Bankeinzug Ihre Kontoverbindung und den Betrag an unsere Bank. Die Übertragung Ihrer Angaben erfolgt über eine verschlüsselte Verbindung. Zur Versendung von Spendenquittungen gehen Ihre Daten an unseren Postdienstleister.
  • Ihre Daten werden von uns nicht an Dritte weitergegeben.


Frage: Wie vermeidet Ihr, dass Leute einfach irgendwelche Adressen bei Euch eintragen?

Antwort: Sie sind erst dann Unterstützer.in der Unterschriftensammlung, wenn die Teilnahme von Ihnen zweimal bestätigt wird (Double-Opt-In-Verfahren):

  1. Sie tragen sich in das Unterstützungs-Formular ein und erhalten dann eine E-Mail, die Sie
  2. persönlich bestätigen müssen durch Klick auf den mitgeschickten Link.
  • Erst dann gilt Ihre Unterstützung der Kampagne als unterzeichnet.
  • Für die Aufnahme in unseren Info-Verteiler zur Kampagne und zu Datenschutz und Bürgerrechten müssen Sie sich selbst aktiv eintragen. (Opt-In) So wird unerwünschte Informationszusendung (Spam) wirkungsvoll verhindert.


Frage: Warum können nicht mehrere Leute von dem selben Rechner unterzeichnen?

Antwort: Derzeit gibt es leider noch Probleme mit einem Cookie, dass uns frecherweise daran hindern will, von einem Rechner mehrfach zu unterzeichnen. Um dies zu umgehen, reicht es, die Seite im „privaten Modus“ zu öffnen, oder ihr in den Browsereinstellungen das Anlegen von Cookies zu verbieten. Wenn es nur einmalig ist, kann man bei den angelegten Cookies auch nach aktion.digitalcourage.de suchen und die entsprechenden Cookies einmalig löschen.


Frage: Was ist der Unterschied zwischen Teilnehmer.innen und bestätigten Teilnehmer.innen?

Antwort: Um zu verhindern, dass Leute ohne ihr Wissen eingetragen werden, verwenden wir ein Double-Opt-In: Erst wenn Sie die Bestätigungsmail beantwortet haben, gilt Ihre Unterstützung der Kampagne als unterzeichnet.


Frage: Ich habe noch keine Bestätigungsmail bekommen? Warum?

Antwort: Die wahrscheinlichste Möglichkeit ist, dass Sie sich bei Ihrer E-Mail-Adresse vertippt haben und deshalb unsere Bestätigungsmail nicht zugestellt werden kann. Eine weitere Möglichkeit ist, dass Ihr Postfach voll ist. Dann nimmt Ihr Mailprovider unsere Nachricht nicht mehr an. Ein Blick in den Spamordner kann auch lohnend sein.
Falls Sie innnerhalb 48 Stunden keine Bestätigungsmail erhalten haben, senden Sie uns entweder eine Mail mit Name und Adresse, damit wir das überprüfen und ggfs. korrigieren können. Oder Sie tragen sich einfach neu ein und achten darauf, dass Ihre Mailadresse korrekt geschrieben ist.


Frage: Wir wollen einen Infostand machen und dort über die Gefahren für den Erhalt des Datenschutzes informieren. Können wir das Formular auch ausdrucken und anderen Leuten geben, die das von Hand ausfüllen und unterschreiben?

Antwort: Den Aufwand, tausende und abertausende Adressen von handgeschriebenen Zetteln zu entziffern und abzutippen wollen wir uns diesmal nicht antun. Was möglich ist: Laptop mit UMTS mit zum Infostand nehmen. Dann kann dort direkt online unterschrieben werden. Cooler Service! Wie oben schon erwähnt, gibt es derzeit leider noch Probleme mit einem Cookie, dass uns frecherweise daran hindern will, von einem Rechner mehrfach zu unterzeichnen. Um dies zu umgehen, reicht es, die Seite im „privaten Modus“ zu öffnen, oder ihr in den Browsereinstellungen das Anlegen von Cookies zu verbieten. Wir arbeiten dran, das zu beheben.


Frage: Ich bin noch nicht volljährig. Kann ich trotzdem mitzeichnen?

Antwort: Ja, denn auch Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf informationelle Selbstbestimmung und Datenschutz.


Frage: Ich wohne nicht in Deutschland. Kann ich trotzdem mitzeichnen?

Antwort: Ja. Unterstützen (mitzeichnen und spenden) können prinzipiell alle. Dabei ist weder der Wohnort, noch die Staatsbürgerschaft relevant.


Frage: Musstet ihr unbedingt so aufdringlich um Spenden bitten?

Antwort: Ja, wir können uns die Kosten unserer Arbeit für Bürgerrechte und Datenschutz, und damit auch der Kampagne "Rettet den Datenschutz" nur durch Spenden leisten. Deshalb brauchen wir auch Ihre finanzielle Unterstützung. Unsere Software gab eine dezentere Anfrage leider nicht her.


Frage: Wie haltet ihr selbst es mit dem Datenschutz? Was passiert mit meinen Daten, wenn ich mitzeichne?

Antwort: Darüber haben wir uns natürlich genaue Gedanken gemacht. Hier steht unsere Datenschutzerklärung. Weitere Infos gibt es nur per Opt-in. Wir freuen uns, wenn Sie unseren Newsletter bestellen.


Letzte Aktualisierung: 7.12.2016 16:57 Uhr

Mit Recht: Klage gegen Telefon- & Internetüberwachung eingereicht

Digitalcourage, der AK Vorrat und 23 betroffene prominente Künstler, Journalistinnen, Anwälte und Ärztinnen klagen gegen die Vorratsdatenspeicherung. 32.000 Menschen haben die Klage unterschrieben – mitmachen ist noch möglich.

Medienberichte zu unserer Verfassungsbeschwerde

Presseschau: am Montag, 28. November 2016 haben wir unsere Verfassungsbeschwerde gegen die Vorratsdatenspeicherung eingereicht. Hier sind die Presseberichte…

20 Prominente klagen mit uns – 32.000 haben unterschrieben!

Juli Zeh, Marc-Uwe Kling, ver.di-Chef Frank Bsirske, Friedhelm Hengsbach, zwei Bundestagsabgeordnete, mailbox.org und viele weitere klagen mit uns gegen Überwachung von Telefon- und Internet. Über 33.000 haben schon die Klage unterschrieben. Mitmachen!

München: Auftakt der Veranstaltungsreihe von Digitalcourage im Herbst

Am 9. Oktober 2016 fand in München der erste Teil der Herbst-Veranstaltungsreihe der Digitalcourage-Ortsgruppe München statt. Es folgen eine Podiumsdiskussion zu digitalen Bürgerrechten (17. Oktober 2016) und ein „Cryptocafé – Digitale Selbstverteidigung für Anfänger“ (24. Oktober 2016) – hingehen und weitersagen!

München: Veranstaltungen von Digitalcourage im Herbst

Digitalcourage in München lädt ein: „Ich dachte, ich hätte nichts zu verbergen“ (9. Oktober 2016), „Zwischen Vorratsdatenspeicherung und Pokémon Go! Wie steht es um die digitalen Bürgerrechte?“ (17. Oktober 2016) & „Cryptocafé – Digitale Selbstverteidigung für Anfänger“ (24. Oktober 2016) – hingehen und weitersagen!

Union drängt nach noch mehr Telefon- und Internetüberwachung

Die Union will die erst kürzlich beschlossene Vorratsdatenspeicherung massiv ausbauen und treibt damit die Installation des Überwachungsstaats voran, anstatt Probleme zu lösen. Digitalcourage arbeitet an einer Verfassungsbeschwerde gegen das Gesetz …

Telefon- und Internetüberwachung in Europa: Vorratsdatenspeicherung

Der Generalanwalt am Europäischen Gerichtshof hat am Dienstag, 19. Juli 2016, eine Einschätzung zur Vorratsdatenspeicherung in Schweden und Großbritannien abgegeben. Demnach sei Massenüberwachung von Kommunikation nach EU-Recht möglich, aber nur unter bestimmten Bedingungen.

Using Tails? Be careful with embedded metadata!

Embedded metadata can reveal who edited a document. We tested the Metadata Anonymization Tookit (MAT – included in Tails, a Linux version for anonymous communication) to see how such metadata can be removed. We found and reported a security issue. The MAT developers intend to get this fixed now.

Sicherheitslücke in MAT & Tails wird geschlossen

Metadaten können verraten, wer ein Dokument bearbeitet hat. Wir haben getestet, wie gut sie sich mit dem Programm MAT entfernen lassen. Dabei haben wir ein Sicherheitsproblem entdeckt und gemeldet. Jetzt will MAT (Teil von Tails) das Problem beheben.

Public Domain 169: Die Schere im Kopf

Am Sonntag 12. Juni 2016, 15 Uhr (bis ca. 18 Uhr) spricht Tobias Conradi im Literatur-Café Bielefeld über das Panopticon und die Vorratsdatenspeicherung.

Tag des Grundgesetzes: Überwachung von allen Seiten

Am 23. Mai hat das deutsche Grundgesetz Geburtstag. Aber richtig in Feierlaune ist es nicht: Immer mehr unsinnige und gefährliche Überwachung macht ihm zu schaffen. Wir haben Gesetze, Studien und Gutachten zum Stand der aktuellen Überwachung aufgelistet.

Fakten gegen die Vorratsdatenspeicherung

Hier finden Sie eine Auflistung von Studien, Statistiken und Analysen, die aufzeigen, dass die Vorratsdatenspeicherung einen unverhältnismäßigen Eingriff in das Grundrecht darstellt.

Verfassungsschutz soll doch Vorratsdaten bekommen

Der Verfassungsschutz könnte, entgegen den Versprechen von Justizminister Heiko Maas, sehr wohl Zugriff auf die Vorratsdaten bekommen. Das Gesetz ist lückenhaft, wirkungslos und bedroht die Privatsphäre von allen Menschen in Deutschland. Wir werden Verfassungsbeschwerde einlegen.

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